Osterhasen-Workshop

 

 

Am 3. April fuhren wir pünktlich um 13 Uhr mit schlussendlich 11 Kindern nach Dietikon. Die Oberstadtbäckerei ist Produktionsort und Verkaufsstelle zugleich. In Niederrohrdorf beliefern sie noch die Bäckerei Savis. Aber zurück nach Dietikon, wo wir von Frau Crameri und Feven erwartet wurden. Die Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe fing sogleich an mit Osterhasen giessen.

Die Schoggi war optimal vorbereitet. Frau Crameri erklärte uns, dass das ausschlaggebend für Geschmack und Bruch der Schoggihasen sei. Die Schoggi, eigentlich Couverture, die aus vielen kleinen Perlen besteht, wird geschmolzen, abgekühlt, dann wieder auf Verarbeitungstemperatur erwärmt. Eine Wissenschaft.

Nun durften die Kinder die Formen mit der Schoggi auspinseln. Es musste alles perfekt gedeckt sein, damit nachher keine Luftblasen entstehen. Nun mussten die Formen kühlen. Jetzt wurden sie ganz gefüllt mit flüssiger Schoggi und sogleich wieder ausgelehrt. Wieder kühlen. Als nächster Schritt wurde der Boden der Hasen geschlossen. Wieder kühlen. Was auch immer wieder mit warten verbunden war. Doch die Kinder wussten sich sehr gut zu unterhalten, haben Fragespiele gemacht oder einfach etwas Schoggi oder Teig stibitzt.

Endlich konnten die Hasen aus der Form. Fertig!

Nun war die 2. Gruppe daran mit den Osterhasen. Die erste ging in die Backstube um Zopftiere zu kneten. Diese genau nach Anweisungen zu formen, war dann doch nicht so einfach, wie es vom Profi aussah.

Und wieder hiess es warten… bis der Teig aufgegangen war, und dann wieder bis er gebacken war. Diesmal wurde die Wartezeit anders überbrückt. Wir mussten die Backbleche reinigen, was aber eine Maschine erledigte. Wir schoben lediglich die Bleche an einem Ort hinein, am andern kamen sie wieder sauber heraus. Die Maschine machte riesigen Lärm.

Da kam auf einmal die eine Gruppe mit dicken Jacken in die Backstube. Da wo es so heiss ist? Was haben sie vor? Aha, sie gingen in den Gefrierraum, was alle total spannend fanden.

Zum Schluss wurden wir vom Chef, Herr Drigatti verabschiedet. Herzlichen Dank, dass sie uns diesen Anlass ermöglicht haben.

Denise Humbel